Was verdient ein Zerspanungsmechaniker?
Zerspanungsmechaniker fertigen präzise Bauteile durch Drehen, Fräsen, Schleifen und Bohren – oft an konventionellen und CNC-gesteuerten Werkzeugmaschinen. Sie richten Maschinen ein, erstellen oder optimieren Programme, überwachen den Fertigungsprozess und prüfen Maße sowie Oberflächenqualität – typischerweise im Maschinenbau, bei Automobilzulieferern, in der Medizintechnik oder in Lohnfertigungsbetrieben. Das Bruttogehalt hängt von Region, Tarifbindung, Schichtzulagen, CNC-/CAM-Kenntnissen und Verantwortung ab. Als Orientierung verdienen Ausgelernte in Deutschland 2026 oft etwa 3.250–3.900 € brutto im Monat; in der Ausbildung liegen typische Spannen bei rund 1.040–1.370 €.
Gehalt nach Region (brutto/Monat)
Orientierungsangaben Stand 2026. Die Spalte Ausbildung meint die duale Ausbildung Zerspanungsmechaniker/-in; ausgelernt steht für tätige Zerspanungsmechaniker. Die tatsächliche Vergütung hängt von Tarifbindung (z. B. Metall- und Elektroindustrie), Schicht- und Erschwerniszulagen, Betrieb, Region, CNC-/Programmierkenntnissen und Erfahrung ab und ist keine Garantie.
Weiterbildungsoptionen
Beruf und Alltag
Ein Zerspanungsmechaniker bringt Rohteile auf Maß: Werkzeuge und Spannmittel werden vorbereitet, CNC-Programme geladen oder angepasst, Maschinen eingerichtet und der Schnittprozess überwacht. Zum Alltag gehören technische Zeichnungen und Fertigungsunterlagen, Mess- und Prüftechnik, Abstimmung mit Arbeitsvorbereitung und Qualität – oft in Schichtarbeit bei hohen Anforderungen an Präzision und Arbeitssicherheit.
- Dreh-, Fräs-, Schleif- und Bohrmaschinen (konventionell und CNC) einrichten, bedienen und überwachen.
- CNC-Programme erstellen, anpassen oder optimieren; Werkzeuge, Spannmittel und Schnittwerte festlegen.
- Technische Zeichnungen und Fertigungspläne lesen; Maße, Passungen und Oberflächen mit Messmitteln prüfen.
- Mit Arbeitsvorbereitung, Qualitätssicherung und Montage abstimmen; Material und Werkzeuge bereitstellen.
- Arbeitsschutz und Betriebsanweisungen einhalten – von PSA über Späneentsorgung bis zu Maschinenabsicherung.
- Fertigungsabläufe dokumentieren, Störungen beheben und bei Bedarf Auszubildende anleiten.