Was verdient ein Fliesenleger?
Fliesenleger verlegen Keramik, Naturstein und moderne Beläge an Boden und Wand – von der Untergrundvorbereitung über Zuschnitt und Verlegung bis zu Fugen und Abdichtung in Bad, Küche und Gewerbe. Das Bruttogehalt hängt von Region, Tarifbindung, Betrieb und Spezialisierung ab. Als Orientierung verdienen ausgelernte Fliesenleger in Deutschland 2026 oft etwa 3.050–3.600 € brutto im Monat; in der Ausbildung liegen typische Spannen bei rund 960–1.290 €.
Gehalt nach Region (brutto/Monat)
Orientierungsangaben Stand 2026. Die tatsächliche Vergütung hängt von Tarifbindung, Betrieb, Region, Erfahrung und Auftragslage ab und ist keine Garantie.
Weiterbildungsoptionen
Beruf und Alltag
Ein Fliesenleger bereitet Untergründe vor, verlegt Fliesen und Platten präzise und schließt Fugen sowie Abdichtungen fachgerecht ab. Zum Alltag gehören Aufmaß und Zuschnitt, kniende und stehende Arbeit auf der Baustelle, Materialhandling sowie die Abstimmung mit Bauleitung, Sanitär und Kunden – oft unter Termindruck bei Neubau und Sanierung.
- Untergründe prüfen, ausgleichen und vorbereiten; Abdichtungen in Nassräumen fachgerecht ausführen.
- Fliesen, Platten und Mosaik zuschneiden, verlegen und ausrichten; Fugen und Silikonanschlüsse säuberlich schließen.
- Aufmaß nehmen, Verlegepläne umsetzen und Materialverbrauch sowie Verschnitt planen.
- Mit Bauleitung, Sanitärern und Kunden abstimmen; Maße, Anschlüsse und optische Vorgaben prüfen.
- Werkzeuge und Maschinen pflegen, Baustellen sauber halten und Qualitätsstandards einhalten.
- Körperlich belastende Arbeit, kniende Tätigkeiten und Termindruck bei Sanierungen sind typisch.